Allgemein


Ich konnte nicht widerstehen und habe dieses Jahr als Geschenkbeigabe ein paar Korknisse genadelt.

An Heiligabend dienten sie größtenteils noch als Deko in heimischen Gefilden:



So gingen die Herren dann auf die Reise, eingetütet mit Weihnachtskakao nach diesem Rezept (stilecht abgefüllt in gepimpte Babygläschen):



Wir wünschen Euch allen frohe, entspannte, verfressene, gesellige undwasauchimmerihreucherwartet Feiertage!


Weihnachtsdeko in Funchal / Madeira, Januar 2007

Frau Mama ist schreibfaul.

Also sehet die Erdnuss in ihrer Jacke:


Aber nicht, weil ich zuviel Adventsgebäck verspeist hätte, sondern vor Stolz!

Ich habe es tatsächlich und endlich geschafft, den Reissverschluss in die Peanut Surprise einzunähen. Und es hat beim ersten Versuch geklappt! Er schlägt keine Wellen, was ja wohl häufig ein Problem bei RVs an Strickstücken ist, und ist auch nicht schief oder so.

Hach.

Heuer wird das gute Stück denn auch gleich ausgeführt, auf den Weihnachtsmarkt nach Stade. Dann mache ich Bilder, sozusagen in freier Wildbahn 😉

Bericht von der Erdnussfront:

die Dame ist fieberfrei aber verrotzt, hat am Freitag ihre ersten zwei „freien“ Schritte gemacht und kann jetzt „sooooooo groß bin ich“ machen (aber erst, nachdem Mama gesagt hat, dass sie dazu die Arme hochnehmen muss…)

Ausserdem möcht sie sich an dieser Stelle herzlich für die Genesungswünsche bedanken!

…esse ich total gerne, aber mein Frollein Erdnuss hab ich eigentlich doch lieber in ungegart…

Die Dame hatte heute zum allerersten Mal in ihrem Leben Fieber, und das gleich so richtig. Sie war völlig fertig. Da sie sich aber leider nicht ins Bett oder sonstwohin legen ließ lagerten wir gemeinsam vier Stunden auf dem Sofa, sie auf meinem Bauch und immer meine Hand haltend.

Meine Güte, was habe ich mitgelitten…und nicht nur, weil ich dringend mal gemusst hätte und hungrig / durstig / gelangweilt war. Der BHvA holte derweil den Schlaf der durchwachten Nacht nach. Somit konnte mir nicht mal jemand ein Buch oder Glas Wasser in die Hand drücken. Und dann hat man ja so viel Zeit zum Nachdenken: ob das wohl eine verspätete Reaktion auf die Impfung vom Mittwoch ist? Oder schlimmer, Meningitis oder sonstwas?
Ach ja, besorgtes Mutterherz.

Inzwischen geht´s der Dame wieder gut. Das war gottseidank ein kurzes „Vergnügen“.

Den Reissverschluss an der Peanut Surprise habe ich noch nicht eingenäht, weil die ver**** nochmal immer noch nicht trocken ist. Dass so voluminöses Garn etwas länger braucht war mir ja klar, aber zwei Tage nach dreimal im Handtuch ausdrücken und auf dem Pullovertrockner direkt an die Heizung legen?

Ich hätte ihn vorhin der Erdnuss anziehen sollen – dann wäre er nach ner halben Stunde trocken gewesen und das Fieber wär dann auch gleich ausgemerzt 😉

…genauer gesagt: er steckt in meiner neuen Mütze namens A Better Bucket 🙂

Die Knitpicks Swish, aus der der Minimalist Cardigan entstand, ist ja sooooo herrlich weich und die Farbe so wunderbar, dass ich sie bis zum letzten Fisselchen verbrauchen musste/wollte/täte!

Drum wurd´ noch eine Kopfbedeckung draus (…´s is ja kalt im Norden…):



Der ist natürlich eigentlich für mich, aber ich bin einfach nicht so fotogen wie Frollein Erdnuss. Sie hat den übrigens ausdrücklich nur für´s Bild aufbehalten, danach flog er sofort in die Ecke…

Ich hab´ exakt nach Anleitung gestrickt, ohne umrechnen und so weiter, was sehr erholsam war und so war das Teil auch sehr schnell fertig: zwei Abende (und ich gehe wahrlich früh ins Bett, sprich: meine Abende sind kurz…).

Passt gut und sieht neckisch aus. Was will Frau mehr?

Danach war noch exakt ein Knäuel Swish übrig und wurde geschwind in ein Paar Fetching verwandelt.

Die wollte die Erdnuss allerdings nicht anziehen, nicht mal fürs Foto…

Und wisst ihr, was ich gerade entdeckt habe? Die Swish gibt´s jetzt bei Angela!

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft! Endlich ist der Blog auch für iPhones/iPods optimiert bereitgestellt. Ich weiss, dass schon viele LeserInnen darauf warten, und dank des wunderbaren Plugins von iwphone können sie jetzt endlich ihr iPhone sinnvoll nutzen!

Und so in etwa sieht das dann aus:

iwphone on iPhone

Grüsse an die Leser,

Carsten (der BHVA)

Das fiel mir so auf, als Steffi im Kommentar schrieb, dass mehr als Socken stricken bei ihr im Moment nicht drin sei.

Denn der Minimalist Cardigan ist fast komplett in meinen jeweils nur halbstündigen Mittagspausen entstanden. Das Muster war dafür auch sehr gut geeignet: auf Anweisungen wie „stricken Sie die nächsten 12 cm stur geradeaus“ kann ich mich zwischen Arbeit und Arbeit auch grad noch einlassen 😉

Seit heute habe ich als Mittagspausen- und Staustrickerei Kniestrümpfe für die Erdnuss auf den Nadeln. Ich hatte von Steffi für´s Frollein ganz süße in Rosatönen handgefärbte SoWo bekommen (es durfte sich beim Besuch ja jedes Mitglied der Fam. Erdnuss SoWo aussuchen!). Da diese für Kniestrümpfe nicht ausreicht stricke ich Ringel mit einer einfarbigen SoWo aus der HWF. Iiiiiiirgendwann später mehr dazu.

Die Peanut Surprise Jacket wäre auch schon längst fertig, wäre ich nicht zu doof zum Nähen und hätte vielleicht mal ein paar Stecknadeln benutzt… so ist leider nach dem Schließen der Ärmelnähte (diese werden oben zusammengenäht) quasi keine Halsausschnitt übrig geblieben… schön blöd. Das sollte ich dann also mal wieder auftrennen, damit ich bei Gelegenheit noch die geplante Kapuze dranstricken kann.

Leider sind das dann genau die Sachen, um die ich mich zur Zeit ganz gerne drücke, weil ich in meinem Bisserl Freizeit ja was schönes, entspannendes machen möchte. Hm.

Vielleicht sollte ich das schlafen aufgeben, mir fehlen einfach zu viele Stunden am Tag…

…habe ich den Strickpodcast von Annkari.

Witzig und eloquent erzählt sie aus ihrem Strickalltag, stellt gelegentlich ein Buch vor oder präsentiert, was ihr im Netz Strickiges über den Weg gelaufen ist.

Gehst du, hörst du auch!

Und da ich sturmfrei habe werd´ ich mir nu noch ein paar Folgen reinpfeifen 😉

Die Bedeutung meines Geburtstages hat sich für mich, seit das Erdnüsschen da ist, doch stark verringert, weil die Dame eine gute Woche früher dran ist als ich.

Meine lieben Kolleginnen sahen das allerdings anders und haben mich dieses Jahr üppig bedacht:



Feines, reines Alpakagarn. 750 Gramm. Damit ich mir meinen Lieblingsrolli, der die Wäsche mehr schlecht als recht überlebt hat, nachstricken kann (der hatte ungefähr dieselbe Farbe). Kann man nettere Kolleginnen haben? Dazu gab´s einen wunderschönen Herbststrauss und gemalte/geschriebene Wünsche der Kinder, zu einem netten Heft gebunden. Hach…

Das Zügs will ich gar nicht verstricken – das nehm ich mit in´s Bett zum Flauschen 😉 Sooooo weich!

Um auf die große Nase aus dem Titel zurückzukommen:



Selbstportrait aus dem klasseninternen Geburtstagskalender

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