…ist das Stricken am Blob.

Deswegen muss man es sich dabei so gemütlich wie möglich machen.
Am Besten am neuen Lieblingsplätzchen im Garten:


gartenstrick

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Plauze gut versteckt unterm Strickzeug 😉

Inzwischen hat die Decke eine Größe erreicht, wo man gut mal mit dem Rand anfangen könnte. Aaaaaaaber ich konnte mich natürlich noch für kein Muster entscheiden. Ich habe schon einige ausprobiert, die mir in der Mustersammlung gut gefallen haben und die ich mir auch gut an der Decke vorstellen konnte. Nur, wenn ich den Probelappen dann drangehalten habe fand ich´s immer doof. Hm.

Ehrlich gesagt bin ich kurz davor, das Dingens wieder aufzuribbeln und nochmal ganz anders zu stricken. Nur muss es dann eben wirklich stimmig sein, sonst wird das mit der Zeit ein bissi arg knapp.

Heute war ich darüber so verzweifelt, dass ich statt zu stricken doch glatt die Einkommensteuererklärung gemacht habe! :-/

Wie eine übergroße Mütze sieht im Moment die Babydecke aus.

Da ich sie von der Mitte nach aussen stricke und die Maschen auf der Rundstricknadel gerafft sind, ist sie momentan wirklich nicht sehr sehenswert. Von daher spar ich mir ein Bild.

Ich habe den Plan mit Arwens Zopf als Rand inzwischen verworfen. Da hätte ich in jeder Hinreihe zopfen müssen, und das den ganzen Deckenumfang längs…neeeee danke. Da würde das Kind die Decke vielleicht zum 18. kriegen. Ausserdem frisst das glaube ich mehr Garn, als ich zur Verfügung habe.

Trotzdem hätte ich gerne ein Muster für den Rand mit viel Struktur, damit es was zum Gucken und Befühlen gibt.

Ich strick jetzt einfach mal so vor mich hin und hab´ dann bis zum Erreichen der gewünschten Größe ja noch ein bissi Zeit, mir das zu überlegen…

Knit on with confidence and hope! (And jede Menge Ausdauer…)

…Dein Kind schon wieder ein „Stück größer“ geworden ist, wenn

  • es plötzlich nicht mehr in die „Baby-Schlafanzüge“ mit Fuß passt, sondern die Zweiteiler trägt (und gleich viiiiel erwachsener aussieht)
  • es morgens die elterliche Bettdecke wegzieht mit den Worten: „Ihr müsst mal aufstehen, ihr schlappen Nudeln!“
  • es mit dem 7-jährigen Nachbarsmädchen Verstecken spielt und dabei mühelos bis 10 zählt
  • es eineinhalb Stunden beim ersten Playdate alleine bei der Spielgruppenfreundin bleibt ohne einmal nach Mama zu fragen
  • es abends beim Gutenacht-Sagen hinzufügt: „Und was sagst Du noch? Dass ich nicht wieder aus dem Bett kommen soll?“ (Ääääääähm…bin ich so durchschaubar?)

SOIFZ.

…dass ich in den letzten Wochen irgendwie überhaupt keine Lust zum Stricken habe?

Nu hab´ ich endlich Zeit, aber es fehlt die Motivation. Nicht mal an meinen 0815-Unterwegssocken habe ich genadelt, und das geht eigentlich immer.

Das Schlimmste: ich habe noch nix für´s niegelnagelneue Kind gestrickt!!!

Nun brauchen Sommerkinder auch nicht sooooo viele wollene Ausfahrgarnituren, aber eine Kuscheldecke ist MUSS!

Die habe ich auch schon zehnmal angeschlagen und wieder aufgeribbelt, weil das irgendwie immer alles nicht meiner Vorstellung entsprach.
Gedacht war eine relativ schlichte Decke (aus naturfarbenem Alpaka), die als Rand den Zopf vom Cardigan for Arwen bekommen sollte. Da dieser „beidseitig schön“ ist, wollte ich die Decke kraus rechts stricken – damit wäre sie komplett wendbar gewesen, beide Seiten gleich sozusagen. Sah schietig aus.

Na gut, dann abwechselnd breitere rechte und linke Rippen. Schietig.

Glatt rechts – zu langweilig zu stricken für ´ne ganze Decke.

Und so weiter. Ribbeldirib.

Inzwischen bin ich bei Sektionen glatt rechts und Perlmuster gelandet. Sieht so erstmal gut aus, aber ich weiss nicht, wie sich das nachher mit dem Zopf „verträgt“. Sprich: Bevor ich nun die ganze Decke stricke, sollte ich vielleicht mal ein Stück Zopf extra anschlagen und dranhalten.

Sollte.

Die Dame erfindet zur Zeit immer wieder witzige Begriffe. Die meisten vergisst man leider sehr schnell wieder, aber einige schaffen doch den Weg in den allgemein-familiären Sprachgebrauch (oder hier in den Blog damit sie nicht verlorengehen…)

Kohlensaft – Cola

ungeschlimmig – nicht so schlimm

aufstrippen – auffädeln

Butterkäse – jeglicher Schmierkäse, weil man den wie Butter verstreichen kann

Hach…

Dieses Jahr hab´ ich zum ersten Mal ein „echtes“ Muttertagsgeschenk bekommen, also von meinem Kinde persönlich und auch selbst gestaltet.
In der Kindergruppe haben sie einen Ofenhandschuh mit Herzchen bedruckt, und den hat die Dame mtir dann stolz überreicht. Schon schön…

Damit der am Muttertag hart arbeitende Blumenverkäufergatte abends was ordentliches auf den Teller bekommt (und die Mutti trotzdem nich so lang am Herd steht), gab´s bei uns heute Schüttelpizza. Absolut genial! Geht total schnell, „frisst“ alle Restbestände aus dem Kühlschrank und schmeckt klasse!

Und zur Feier des Tages war die Erdnuss heute fast ausschließlich nett zu mir – das is doch mal was.

Ich hoffe, Ihr Muttis da draussen hattet auch einen entzückenden Tag!

Gewinnspiele sind ja sowas Schönes…
Und da ich ja sowieso so gerne bei buttinette bestelle, mache ich da natürlich auch mit.

Drauf gestoßen bin ich allerdings bei Steffi.

…in meinen „Strickplan“ hatte ich diese Baby Surprise Jacket für ein Geschwisterbaby aus meiner Klasse. Da hatten wir die ganze Schwangerschaft mitgebangt, ob alles gut geht.
Und da die Mutti alleinerziehend ist und es auch nicht „so dicke“ hat, wollte ich was fürs Baby, woran man länger hat. (Die Erdnuss trägt ihre Strickjacken erfahrungsgemäß min. 1 Jahr.)

fsj

Das Garn hat die Erdnuss von ihrer dicken Kone vom HWF-Sonderverkauf gestiftet, die Knöpfe dümpelten in meiner Knopfdose vor sich hin und passten so gut dazu.

Und wann stricke ich mal für mein Baby?…

Ganz schnell noch ein Bild von den Geburtstagssocken aus der Verena- Socken-Spezial. Es sind tatsächlich noch zeitig zwei geworden:


ggabi

ggabi-det

Das sind die kompliziertesten, aber auch die schönsten Socken, die ich je gestrickt habe. Der Nervkram mit den verschränkten Maschen hat sich definitiv gelohnt.

Die Musterbeschriebung im Heft fand ich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Es gibt überhaupt keinen Fließtext als Anleitung, die Angaben z.B. wieviel Maschen anzuschlagen sind stehen irgendwo am Rand der Mustercharts. Und auch die sind sehr viel anders als ich das so kenne – auch Ferse und Spitze sind graphisch beschrieben.

Aber irgendwie hat´s geklappt – schließlich sind die Socken ja fertig geworden 🙂

Nun ist es doch mal allerhöchste Zeit, mein Wichtelpaket von Petra zu zeigen:


oso1
Für die Erdnuss

oso3
Für den Bauchbewohner

oso4
Für mich

oso5
Sehr hübscher Schnickeldi

…und natürlich jede Menge Naschkram (man muss ja seine Kurven pflegen)!!!

„Angerichtet“ war das ganze so, und hier kann man die süßen Babyschuhe nochmal besser sehen.

Die Socken sind nicht so fotogen, da das Muster stark zusammenzieht, sehen am Fuß aber wunderschön aus – ich mag so stark strukturierte Muster besonders gerne, weil das Schattenspiel das Ganze so plastisch aussehen lässt. (Mal abgesehen davon, dass die Socken einfach unheimlich schön und versiert gestrickt sind!)

Liebste Petra,

Du hast uns eine Riesenfreude bereitet! Sobald der Bauchbewohner geschlüpft ist, gibt´s hier ein Bild von drei chic bestrumpften Gestalten, versprochen!

Bei Merliane gibt´s mein Ostergestrick gut fotofiert zu sehen. Liebe Steffi, es hat Spaß gemacht Dich zu bestricken und ich bin froh, dass die Socken passen und gefallen!

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