…esse ich total gerne, aber mein Frollein Erdnuss hab ich eigentlich doch lieber in ungegart…

Die Dame hatte heute zum allerersten Mal in ihrem Leben Fieber, und das gleich so richtig. Sie war völlig fertig. Da sie sich aber leider nicht ins Bett oder sonstwohin legen ließ lagerten wir gemeinsam vier Stunden auf dem Sofa, sie auf meinem Bauch und immer meine Hand haltend.

Meine Güte, was habe ich mitgelitten…und nicht nur, weil ich dringend mal gemusst hätte und hungrig / durstig / gelangweilt war. Der BHvA holte derweil den Schlaf der durchwachten Nacht nach. Somit konnte mir nicht mal jemand ein Buch oder Glas Wasser in die Hand drücken. Und dann hat man ja so viel Zeit zum Nachdenken: ob das wohl eine verspätete Reaktion auf die Impfung vom Mittwoch ist? Oder schlimmer, Meningitis oder sonstwas?
Ach ja, besorgtes Mutterherz.

Inzwischen geht´s der Dame wieder gut. Das war gottseidank ein kurzes „Vergnügen“.

Den Reissverschluss an der Peanut Surprise habe ich noch nicht eingenäht, weil die ver**** nochmal immer noch nicht trocken ist. Dass so voluminöses Garn etwas länger braucht war mir ja klar, aber zwei Tage nach dreimal im Handtuch ausdrücken und auf dem Pullovertrockner direkt an die Heizung legen?

Ich hätte ihn vorhin der Erdnuss anziehen sollen – dann wäre er nach ner halben Stunde trocken gewesen und das Fieber wär dann auch gleich ausgemerzt 😉

In diesem Maße wuchs der Halsausschnitt der Peanut Surprise Jacket, nachdem ich die Ärmelnaht wieder aufgetrennt hatte. Danach hab´ ich brav nach allen Regeln der Kunst mit Stecknadeln und so…nu isses jedenfalls alles so wie´s gehört. Nachdem das geschafft war, hatte ich auch richtig Lust, daran weiterzuarbeiten.

Inzwischen sind dem guten Stück nicht nur Ärmelbündchen (die das ganze noch etwas schlechtwettertauglicher machen) sondern auch eine Kapuze gewachsen. Auf die bin ich besonders stolz! Ohne anprobieren und abmessen, pur nach Augenmaß und beim allerersten Anlauf ist sie einfach so perfekt, genial, passgenau und überhaupt ganz prima geworden!

*Stolzschwellende Brust*



Dazu hab´ ich (klar…) die Maschen aus dem Halsausschnitt aufgenommen, nach ein paar Reihen am Hinterkopf mittig einige Male zugenommen, dann geradeausgestrickt und dabei einen Hebemaschenrand gearbeitet (sieht aus wie I-Cord). Oben habe ich dann ein gigantisches Fersenkäppchen gestrickt. Die drei Maschen vom Hebemaschenrand habe ich übriggelassen, um damit I-Cord-abzuketten, also: zwei Maschen stricken und die dritte mit der nächsten abzukettenden Masche verschränkt zusammenstricken, die drei Maschen zurück auf die linke Nadel und wieder von vorn. Das habe ich so lange gemacht, bis nur noch der Hebemaschenrand auf der linken Seite übrig war. Diese 6 Maschen habe ich dann im Maschenstich zusammengenäht. Das war eine recht spontane Eingebung und hat super geklappt! Ich stricke ja meistens sehr fidel drauflos und nehme die Hürden, wie sich sich denn so darstellen. Klappt meistens ganz gut (meinen Ansprüchen genügt es…), hat mir aber auch schon einige Ribbelorgien beschert. Es gibt auch Teile, bei denen ich vorher plane, rechne, tue und mache, aber so gut wie nie bei den Alltagsstrickereien für mich und meine Familie.

Nun fehlt noch der Reissverschluss… das wird dann die nächste Herausforderung, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie man sowas generell einnäht und dann speziell in was gestricktes?

Irgendwelche Tipps? (Und schreibt jetzt nicht, ich soll Stecknadeln benutzen…)

…genauer gesagt: er steckt in meiner neuen Mütze namens A Better Bucket 🙂

Die Knitpicks Swish, aus der der Minimalist Cardigan entstand, ist ja sooooo herrlich weich und die Farbe so wunderbar, dass ich sie bis zum letzten Fisselchen verbrauchen musste/wollte/täte!

Drum wurd´ noch eine Kopfbedeckung draus (…´s is ja kalt im Norden…):



Der ist natürlich eigentlich für mich, aber ich bin einfach nicht so fotogen wie Frollein Erdnuss. Sie hat den übrigens ausdrücklich nur für´s Bild aufbehalten, danach flog er sofort in die Ecke…

Ich hab´ exakt nach Anleitung gestrickt, ohne umrechnen und so weiter, was sehr erholsam war und so war das Teil auch sehr schnell fertig: zwei Abende (und ich gehe wahrlich früh ins Bett, sprich: meine Abende sind kurz…).

Passt gut und sieht neckisch aus. Was will Frau mehr?

Danach war noch exakt ein Knäuel Swish übrig und wurde geschwind in ein Paar Fetching verwandelt.

Die wollte die Erdnuss allerdings nicht anziehen, nicht mal fürs Foto…

Und wisst ihr, was ich gerade entdeckt habe? Die Swish gibt´s jetzt bei Angela!

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft! Endlich ist der Blog auch für iPhones/iPods optimiert bereitgestellt. Ich weiss, dass schon viele LeserInnen darauf warten, und dank des wunderbaren Plugins von iwphone können sie jetzt endlich ihr iPhone sinnvoll nutzen!

Und so in etwa sieht das dann aus:

iwphone on iPhone

Grüsse an die Leser,

Carsten (der BHVA)

Das fiel mir so auf, als Steffi im Kommentar schrieb, dass mehr als Socken stricken bei ihr im Moment nicht drin sei.

Denn der Minimalist Cardigan ist fast komplett in meinen jeweils nur halbstündigen Mittagspausen entstanden. Das Muster war dafür auch sehr gut geeignet: auf Anweisungen wie „stricken Sie die nächsten 12 cm stur geradeaus“ kann ich mich zwischen Arbeit und Arbeit auch grad noch einlassen 😉

Seit heute habe ich als Mittagspausen- und Staustrickerei Kniestrümpfe für die Erdnuss auf den Nadeln. Ich hatte von Steffi für´s Frollein ganz süße in Rosatönen handgefärbte SoWo bekommen (es durfte sich beim Besuch ja jedes Mitglied der Fam. Erdnuss SoWo aussuchen!). Da diese für Kniestrümpfe nicht ausreicht stricke ich Ringel mit einer einfarbigen SoWo aus der HWF. Iiiiiiirgendwann später mehr dazu.

Die Peanut Surprise Jacket wäre auch schon längst fertig, wäre ich nicht zu doof zum Nähen und hätte vielleicht mal ein paar Stecknadeln benutzt… so ist leider nach dem Schließen der Ärmelnähte (diese werden oben zusammengenäht) quasi keine Halsausschnitt übrig geblieben… schön blöd. Das sollte ich dann also mal wieder auftrennen, damit ich bei Gelegenheit noch die geplante Kapuze dranstricken kann.

Leider sind das dann genau die Sachen, um die ich mich zur Zeit ganz gerne drücke, weil ich in meinem Bisserl Freizeit ja was schönes, entspannendes machen möchte. Hm.

Vielleicht sollte ich das schlafen aufgeben, mir fehlen einfach zu viele Stunden am Tag…

…sind auch die Fotos vom Minimalist Cardigan, zumindest hinsichtlich des Models…

Egal, ob ich Fotos mache oder drauf bin, sind diese zur Zeit irgendwie immer besch…eiden.

Aber Hauptsach´ das Strickstück ist was geworden 🙂

Auf den Bildern sieht es aus, als würden die Schultern schlecht sitzen. In natura ist es aber ganz in Ordnung. Komisch.

Heute hatte ich das gute Stück zur Arbeit an und habe es vorne provisorisch mit einem schönen Knopf und einer kleinen Sicherheitsnadel geschlossen.
(Deswegen sieht es auf dem „offenen“ Bild etwas zippelig aus.)

  • Muster:Minimalist Cardigan aus der Interweave Knits Herbst 2007
  • Garn: Knitpicks Swish Superwash in Merlot Heather, 9 1/2 Knäuel
  • Nadeln: Denise US 8
  • Änderungen: ca. 7 cm verlängert

…Donner grollt in der Ferne, die Erdnuss hat ein neues Wort gelernt:

N – E – I – N

Ob wir daraus noch ein freundliches „Nein, danke!“ machen können? 😉

…habe ich den Strickpodcast von Annkari.

Witzig und eloquent erzählt sie aus ihrem Strickalltag, stellt gelegentlich ein Buch vor oder präsentiert, was ihr im Netz Strickiges über den Weg gelaufen ist.

Gehst du, hörst du auch!

Und da ich sturmfrei habe werd´ ich mir nu noch ein paar Folgen reinpfeifen 😉

Die Bedeutung meines Geburtstages hat sich für mich, seit das Erdnüsschen da ist, doch stark verringert, weil die Dame eine gute Woche früher dran ist als ich.

Meine lieben Kolleginnen sahen das allerdings anders und haben mich dieses Jahr üppig bedacht:



Feines, reines Alpakagarn. 750 Gramm. Damit ich mir meinen Lieblingsrolli, der die Wäsche mehr schlecht als recht überlebt hat, nachstricken kann (der hatte ungefähr dieselbe Farbe). Kann man nettere Kolleginnen haben? Dazu gab´s einen wunderschönen Herbststrauss und gemalte/geschriebene Wünsche der Kinder, zu einem netten Heft gebunden. Hach…

Das Zügs will ich gar nicht verstricken – das nehm ich mit in´s Bett zum Flauschen 😉 Sooooo weich!

Um auf die große Nase aus dem Titel zurückzukommen:



Selbstportrait aus dem klasseninternen Geburtstagskalender

Und zwar für´s Erdnüsschen ein Baby Surprise Jacket. Herbstlich dick aus GGH Aspen (LL 57m oder so…also echt fett!)


Na, schon eine Ahnung wo hinten/vorne/oben/unten ist?

Dazu gibt´s einen Erlebnisbericht vom Garnkauf.

Das Garn für die BSJ hatte ich beim GGH-Lagerverkauf erstanden. Ich habe jetzt das dritte Knäuel angefangen und es ist ziemlich klar, dass die fünfe, die ich insgesamt habe, nicht reichen werden.
Also habe ich ein Wolllädelchen südlich des großen Stroms aufgesucht und was soll ich sagen: ein solches Chaos habe ich in einem Geschäft noch nie gesehen. Vollgestopft bis unter die Decke, die Regale überquellend (aber leider nicht sortiert, sondern unterschiedliche Garne zusammengestopft), überall Kartons und Garnberge… Dabei gab es dort so tolle Sachen…Noro, Bouton D`Or, Debbie Bliss, Opossumgarn… Nur konnte man auf eigene Faust nix finden sondern musste der Dame beschreiben, was man denn gerne hätte. Dabei hätte ich so Lust gehabt zu stöbern und mir was nettes, aussergewöhnliches zu gönnen. Doch das Chaos hat mich echt in die Flucht geschlagen und ich verliess den Laden mit lediglich 4 Knäueln Aspen für besagte BSJ. Ich musste auf Puderrosa ausweichen, da „meine“ Farbe leider nicht mehr im Programm ist. Immerhin habe ich die viere dann für 2,50 statt 4 Euronen das Stück bekommen weil Restbestand. Soweit ja immerhin nett. Den Laden werde ich trotzdem nicht wieder besuchen – schade, wäre so schön nah dran gewesen 🙁

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