Ich habe Erdnussens Rolli-Pullunder in die Waschmaschine gesteckt.
Normalerweise bevorzuge ich auch für Stricksachen mit Superwashausrüstung (ausser bei Socken) Handwäsche, weil die Stücke so länger schön bleiben – nicht so pillen etc. Aber da die Dame ordentlich draufgespuckt hatte dachte ich Maschine wäre wohl wirkungsvoller.

Nach dieser Einleitung ahnt ihr´s schon:

Das Dingens ist saumäßig verfilzt!

Ich hab´s zwar bei 40° und nicht bei den empfohlenen 30° gewaschen, aber das war bisher nie ein Problem, wenn ich Wollsachen doch mal in die Maschine gesteckt habe. Und er ist nicht nur ein bisschen gefilzt, sondern sicherlich um die Hälfte geschrumpft und ist jetzt hart wie ein Brett.

Grmpf.

Ich will ja nix sagen, aber die Merino 2000 von LG ist nu nicht grad spottbillig, ich finde, da darf sowas eigentlich nicht passieren. Oder bin ich da jetzt pissig? Hat jemand mit diesem Garn ähnliche Erfahrungen gemacht?

Über sowas kann ich mich königlich amüsieren:

Bullshit Science

(Man beachte dann auch die schöne URL)

Das schlägt so in die Bresche von Angelas Hähncheninnenfilet.

Herrlisch.

Ach du meine Güte!

Ich habe Erdnussens Mittagsschlaf genutzt, um die Babydecke zu baden…und sie ist enorm gewachsen!

Frisch gebadet und auf dem Bett ausgebreitet hat sie eine Kantenlänge von fast einem Meter!!!

Trocken waren es ca. 80 cm…

Ob sie wohl nochmal wieder schrumpft oder bleibt das jetzt so? Das wäre ja wohl etwas groß für eine Babydecke. Dabei sieht sie so schick aus…SCHMOLL…

Wie versprochen habe ich noch Detailaufnahmen von „Paulinchen“ gemacht.

Diesmal ohne Erdnussinhalt – die Dame schlummert selig, weswegen ich überhaupt Zeit habe, zu schreiben.




Holzknopf für rustikalen Flair


Betonte Abnahmen unter der Rundpasse


Ärmelsaum mit betonten Zunahmen


Und wieso liegt das Bild jetzt auf der Seite? Grmpf.

Mir gefällt das Endergebnis jedenfalls ausgesprochen gut. Die Jacke ist schlicht genug, um zu fast allem zu passen, sieht aber trotzdem nicht langweilig aus.

Leider zeigt die Regia Silk schon erste Ermüdungserscheinungen und sieht fusselig und etwas pillig aus. 🙁
Das hätte ich von Sockenwolle so nicht erwartet, die soll ja schließlich was aushalten…

Diesmal habe ich tatsächlich detaillierte Notizen beim Stricken gemacht, sprich: es wird eine Anleitung dafür geben. Wenn meine Abende wieder länger als halb neun werden…

…kann ich zwar noch nicht vermelden, aber fertiggestrickt ist sie! Jubel jubel, freu, freu!

Das wird nochmal ein Stück Arbeit, sie in Form zu bringen, aber dazu später mehr.

Jetzt bin ich einfach nur stolz. 🙂

…im wahrsten Sinne des Wortes befindet sich an Erdnussens neuem Pullunder.

Eigentlich wollte ich einen klassischen Rollkragen stricken und diesen mit einer „Sollbruchstelle“, also einer Reihe linker Maschen, versehen. Danach sollte das Muster „andersrum“ gestrickt werden, damit es nach dem Bruch gleich aussieht wie auf der Vorderseite. (Kann irgendjemand verstehen, was ich meine? Das klingt grad so verwirrt…)

Aber dann zeigte sich, dass die Abkettreihe entweder schön aussah aber zu eng für Kindes Kopf war oder passte, aber dann blöde ausgeleiert wirkte. Also habe ich in den letzten Reihen noch ein paar Maschen zugenommen und dann einen Rollrand gestrickt. Da verschwindet die Abkettreihe in der Rollwurst und ward nicht mehr gesehen. Prima.

Ich habe das ganze Teil in 4 rechts / 1 kraus rechts gearbeitet und wollte eigentlich keine Bündchen dran haben, damit alles aussieht wie „aus einem Guss“.
Leider rollt sich der untere Rand des Pullunders. Somit werde ich doch noch ein Bündchen anstricken müssen, da sonst einiges an Länge verloren geht.

An den Armausschnitten habe ich die Ränder in einem Hebemaschenmuster gearbeitet, das ähnlich aussieht wie i-cord und einen sehr professionell wirkenden Abschluss ergibt.
Allerdings hätte ich die Ausschnitte etwas üppiger machen sollen, so wie´s jetzt ist, wird der Pullunder nicht ewig passen… Das kommt davon, wenn man auf Augenmaß drauflosstrickt und sich nicht die Mühe macht, das Kindelein mal auszumessen.



…braucht Angela dringend für die Anleitungssammlung.

Entweder jemanden mit Zeit und Ahnung, der die Software updatet oder Spenden, um dafür einen Studi zu engagieren.
Lest selbst.

Leute, das ist doch Ehrensache, oder?

Schließlich haben wir Angela immer machen lassen und uns über die gepflegte Anleitungsseite gefreut bzw. davon profitiert und auch gerne an allen Wettbewerben teilgenommen.
Jetzt ist es an uns. Was meint ihr?

…400-Gramm-Marke.

Naja. Wenn ich die Stausocken dazuzähle, kommen vielleicht nochmal 30 g dazu…



Auf der Waage liegen die Siebenmeilenstrümpfe und der Rollkragenpullunder (den ich noch posten muss, fällt mir gerade so auf…).

Verbrauch: 143 g.

Kommen noch 250 g von der Babydecke dazu. Diese ist übers Wochenende umeiniges gewachsen, nachdem ich endlich begriffen habe, wie der „Knick“ und die folgenden Abnahmen funktionieren. Tatsächlich stehen wir nun kurz vor der Vollendung.

Wie lange braucht ihr, um 2 Kilo zu verstricken?

JA! ICH LEBE NOCH! Ich bin zur Zeit nur so geschafft, dass ich abends bestenfalls noch ein, zwei Reihen stricken kann. Mehr als einmal bin ich in den letzten Wochen vor neun in die Federn gehüpft…

Aber zwei Reihen kumuliert über zwei Wochen ergeben auch ein Stück Gestricktes zu zeigen. Also bitteschön:

Meine allerlangjährigste Freundin, die ich quasi seit den Windeln kenne, bekommt im Frühjahr ihr erstes Kind.
Ehrensache also, dass ich die Nadeln schwinge 🙂

Und da die Süßen ja so schnell wachsen finde ich eine Babydecke am passendsten als Willkommensgeschenk – da hat man lange was von. (Ausserdem muss man da beim Stricken nicht so viel denken, was ich, wie ihr ja wisst, zur Zeit nicht so gut kann…)

Gucke da:


Ich habe mit drei Maschen an einer Ecke angefangen und stricke die Decke diagonal. Irgendwo in den Weiten des www hatte ich mal eine Decke nach dieser Machart gesehen und dann zum ausprobieren einen Topflappen nach dieser Art gestrickt. Den benutze ich jetzt als Vorlage – gestrickte Notizen sozusagen 😉
Wie das Muster heisst oder wo es zu finden ist, weiss ich leider nicht mehr.

Am Rand läuft eine breite Borte kraus rechts, dann kommt eine Streifen 2 rechts / 2 kraus rechts. Wenn die Decke gerade liegt, sieht das recht raffiniert aus, weil die Muster dann schräg verlaufen. Es strickt sich aber total easy-peasy und bietet eigentlich keine Gelegenheit, sich zu verstricken.

Das Garn ist Knitpicks Merino Style, gekauft bei knittybitty. Das strickt sich ganz wunderbar und ist schön weich, so wie es sich für eine Babydecke gehört.

Bisher habe ich 150 g verstrickt und bin bei einer Kantenlänge von knapp 80 cm angelangt. Das erscheint mir eine ganz gute Größe, also könnte ich jetzt mal mit den Abnahmen beginnen. Ab dann strickt es sich natürlich viiiiiiiel schneller, weil ja die Reihen wieder kürzer werden.
(Wiiiie, die zweite Hälfte der Decke wird genauso groß wie die erste und dauert deswegen auch genauso lang? Geht mir weg mit Logik!)

Will heissen: bessere Fotos vom „Paulinchen“ habe ich momentan nicht zu bieten 🙁

Eigentlich hätte ich gerne noch einige Detailaufnahmen… leider spielt das Licht zur Zeit so gar nicht mit. Und ehe ich mir einen Lichtkasten baue geht ein Kamel durchs Nadelöhr.

Deswegen gibt´s jetzt eben erstmal die Bilder, die der BHvA gemacht hat. Kuckstdu:



Der Sitz des Jäckchens ist eigentlich etwas eleganter, nur hat der Herr Papa sie geschwind über einen dicken Kapuzenpulli gezogen…

Noch kann Madame das Dingens als Mäntelchen tragen mit Ärmelaufschlag. Aber lieber zu groß als zu klein, so haben wir länger was davon.

Und sie liiiiiiiiiebt die Knöpfe.

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